Herzlich Willkommen zu Ihrem angepassten Versicherungsschutz!

Sie möchten Ihre bestehenden Versicherungsverträge prüfen lassen?
Sie haben Fragen zu Ihren bestehenden Versicherungsverträgen?
Sie brauchen unsere Unterstützung?
Sie brauchen maßgeschneiderte Versicherungsangebote?

Dann sind Sie bei uns richtig!
Wir freuen uns über den Kontakt mit Ihnen!

Kontakt

Hier können Sie uns direkt kontaktieren um Ihren persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren!

Alles rund um Ihr Privatleben!

Alles rund um Ihren Betrieb!

Alles rund um Ihre Landwirtschaft!

Einst glaubte man, dass Versicherungen Gottes Zorn erregen…

Es gab einst die Ansicht, dass sich Schadenfälle nicht aus purem Zufall ereignen, sondern man verband dies mit den höheren Absichten außerirdischer Mächte. Das Auftreten von Seuchen, Bedrohungen oder von bedrohlichen Kometen wurde als Zeichen dafür gedeutet, dass dies die Menschen durch ihr gotteslästerliches Leben selbst provoziert hätten. Und so schrieb der in seiner Zeit überaus populäre Wolff Helmhard Freiherr von Hohberg in seiner 1701 erschienenen Georgica Curiosa Aucta, dass das Sterben durch die Seuchen eine Peitsche sei, mit welcher der „beleidigte“ Gott auf die „unbereuten“ und immer wiederkehrenden Sünden der Menschen reagiere.

Ähnliche Ansichten gab es auch über das Auftreten von Bränden, Hochwasser, Hagelschlag usw.; auch diese seien Zeichen des göttlichen Zorns. Und man empfahl, dies dahin gehend zu deuten, dass man künftig mehr beten und ein Gott gefälligeres Leben führen sollte.

So wurde die Idee, sich gegen die materiellen Folgen von Schadenfällen durch Versicherungsverträge absichern zu wollen, zunächst aus religiöser Furcht von vielen Schriftstellern aus dem Zeitalter des Kameralismus (16. bis 18. Jahrhundert) heftig abgelehnt. (…)

Sogar der berühmte österreichische Kameralist Johann Heinrich Gottlo von Justi lehnte Lebensversicherungen ab, weil sich das Leben ohnedies in Gottes Hand befinde. Immerhin ließ er aber Versicherungsverträge für christliche Seeleute zu, welche von Mohammedanern gefangene Matrosen mittels Lösegeldzahlungen freikaufen sollten, damit diese nicht ihrem christlichen Glauben abschwören müssen. Trotz dieser religiösen und abergläubischen Bedenken gelang es dem Versicherungswesen, sich allmählich auf der ganzen Welt, allerdings mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, durchzusetzen.

Quelle: Bericht www.steirische-berichte.at 12.07.2007